Über meine Arbeiten

Aus Fundstücken, Ton, verrostetem Eisen,Holz und Gips fertige ich Assemblagen und Objekte deren Titel mir wichtig sind. Die Motive meiner Arbeiten entstehen aus der unmittelbaren Umgebung heraus.Es sind Geschehnisse der Stille, der Nachdenklichkeit und der Zuneigung. Hier wird bei aller Erkennbarkeit der Dinge, mehr angestrebt als nur die Wiedergabe der Wirklichkeit

Wandobjekte

                  Letzte Grüße aus dem Sonnenstudio

                    Die ungeliebte Lehrerin

Schattenforelle

Crazy Birds I

Flucht aus dem Labyrinth

                   Was wäre, wenn.......

                   Heute geht Rotkäppchen gassi

         Assemblagen

 Auf dem Weg zum Silberberg I

 Auf dem Weg zum Silberberg II

 Auf dem Weg zum Silberberg III

 Mondspaziergang im Mausschuh

 Vorwärts und nicht vergessen      2024

Stay at home

Aussergewöhnlicher Netzfund    2024

Besuch von Heinrich Schilinsky:

Wir sehen in einer weite Landschaft ein weißes Haus mit
 blauen Fensterrahmen. Die Tür geht auf, es erscheint ein
überschwänglich wedelnder Hund mit rotem Halstuch gefolgt
von einer schmalen Katze; drei weitere schlafen auf dem 
gemauertem Kamin. Das Haus ist voller Bilder.
In dem ehemaligen Lebensmittelladen befindet sich das Atelier
der Eva-Maria Jensch. In der Landschaft, die das Haus umgibt,
spürt man die Elbe und die Nordsee sind irgendwo in der Nähe hinter dem Horizont. 
Ein Idyll also, vielleicht etwas herb, was die landschaftliche 
Umgebung anbetrifft. Um so belebter und durchwärmter ist
jedoch die Atmosphäre im Haus. In dieser Atmosphäre ent-
stehen allerdings keine idyllischen Bilder, finden wir keine
glatte, gefällige Malerei, in der sich "kleines Glück im Winkel"
spiegel.
Wir sehen überwiegend große Formate mit einer Oberfläche
pastoser Ölfarbe. Und dann sind im Haus verteilt neben den großen Bildern auch ganz kleine: Landschaften, die ihren

Reiz gerade im Gegensatz der weiten Landschaft zur
Miniatur ihre Umsetzung haben. Die Radierungen sind 
figürlich-wie die gemalten Bilder,- jedoch kleiner, zarter,
verhaltener, epischer und zum Teil von feinem Humor.
     Wenn heute allgemein auf einen Wirklichkeitsverlust
hingewiesen wird, dem  wir allesamt am Ende des 20.
Jahrhunderts ausgesetzt sind, weil wir Wirklichkeit immer weniger "in Natura" erleben als in den Medien, finde ich
es wichtig, daß gegenständliche Malerinnen selbstbewußt
auftreten und sich nicht als Nachzügler einer vergangenen
Epoche, sondern als Piloten einer Neu-Orientierung an der 
Natur verstehen!
Denn es muß  immer Menschen geben, die die natürliche
chinesische Nachtigall nicht gegenüber der technischen
verächtlich machen- und schließlich vergessen.


Heinrich Schilinsky                  Maler         Hamburg  1996

Radierungen

       Wohin denn?

       Mutterfreuden

 Mäusekönig

 Auch ein schönes Paar